Lago-Line
Ende April packten wir unsere Bikes und machten uns wie fast jedes Jahr wieder auf den Weg Richtung Torbole.
Die wunderschönen Trails, der Lago und das Saison-Opening in Riva (mit Messe und Mountainbike-Rennen) lockten uns nach bella Italia
Nach einer extrem entspannten Anreise (danke Stefan) nutzten wir den ersten Tag zum warmfahren. Karsten winkte gleich ab und Stenfan und ich erklommen den Brione, um an der Festung vorbei bis zur Antenne den Einstieg zum Downhill zu erreichen. Ein sehr flowiger und kurzweiliger Trail erwartete uns. Die Freude wurde nur durch einen Platten leicht getrübt. Daraufhin wiederholten wir das Ganze gleich noch einmal, diesmal ohne Plattfuß ;-)
Tag 2: heute kurbelten wir den Altissimo ein Stück nach oben. Der Einstieg war diesmal der 601er den wir ein Stück bis er sich gabelt downhill trailten und dann über ein Tragestück die Räder nach oben zum "Sentiero della Pag" brachten. Hier hatten wir wieder einen herrlichen Ausblick auf Torbole und Riva. Durch die Schützengräben und grobe Schottertrails ging es Talwärts bis nach Nago. Dann wählten wir die Stufen direkt nach Torbole. Super Ride!
Tag 3: Heute hatte wir leider bedecktes feuchtes Wetter und so wählten wir die Auffahrt auf den San Giovanni. etliche Biker kreuzten unseren Weg. Es war der Tag vor dem Rennen und alle Trainierten an den ausgeschilderten Strecken. Der Anstieg bis zum Kreuz zieht sich meist etwas bis man die gut 700 hm erreicht hat. Oben stärkten wir uns und eine Gruppe von Downhillern die das Shuttle gewählt hatten stieß zu uns. Und so erklommen wir die restlichen 300 hm bist zum Einstieg in den Trail. Überall waren Startzelte aufgebaut und die Strecken waren mit Absperrbänder gekennzeichnet. Das Wetter hatte sich zwischenzeitlich verschlechtert. Es regnete un wurde neglig. Ideale Bedingungen sehen andeers aus. Das hieß heute extre vorsichtig und langsam die nassen undrutschigen Felsplatte auf den Trails anzugehen. Hohe Sturzgefahr war angesagt. Und so war die Abfahrt heute langsam und umsichtig aber auch spannend und lehrreich.
Tag 4: Monte Velo. Bei stechender Sonne und über 23° hatten wir heute das ander Wetterextrem. Bergauf lernten wir noch eine Grußße von Biker kennen und man hielt ein Schwätzchen bis sich die Gruppe zum Gipfel auseinanderzog. Oben mußten wir dann leider feststellen, dass die Auberge geschlossen war und wir beschränkten uns auf das im Rucksach Mitgebracht. Karsten wollte dann noch vor der Abfahrt seine Bremsen tauschen was sich als sehr tricky herausstellte. Die nächste Herberge die wir nach weiteren 300 hm ansteuerten war auch geschlossen :-( Sehr schade. Dann eben ohne Pause, gleich Richtung Trail noch etwas wellig am Berg entlang. Das Wetter machte langsam wieder hier oben zu und wir mussten uns sputen. Aber der sehr lange Trail (668) der sich bis nach ganz unten schlängelte, an einer riesigen Höhle und über grobes Geröll, entschädigte uns dafür.
Tag 5: Heute war schon wieder Abreise. Es hieß packen. Das Wetter war eher mies und so entschiden wir uns einen Bike-Messe-Tag einzulegen. Wie immer sehr interessant. Nach dem Essen ging es dann wieder nach Hause.
Love the ride.