Toter Mann

Geschrieben von killhill am .

Toter Mann Sonntag früh um 8 Uhr trafen wir uns bei Frank zu einer besonderen Ausfahrt. Es standen über 2.000 hm quer durch den Nordschwarzwald auf dem Programm. Die Headline bei Stocker-Tours war: Gardasee-Niveau! Aha, da waren wir dann doch gespannt ;-) was uns heute erwartet.

Startpunkt war Enzklösterle. Die erste Steigung meisterten wir bei Kaiserwetter und moderater Steigung. Das erste Etappenziel hieß Kaiser-Wilhelm-Turm. Von dort querten wir noch ein Stück bis zum Einstieg in den Trail. Oben (siehe Bild) schnallten wir unsere Schützer an und dann ging es ab. Sehr flowig mit Serpentinen ging es einen langen Trail, knapp 600 hm Talwärts nach Forbach. Sehr schön!

Unten füllten wir die Wasservorräte nach und dann ging es vorbei am Sonntagskonzert, idyllisch gelegen am Ufer der Murg, rein in die nächste Steigung. Es warteten die nächsten 650 hm die uns zur Badenerhöhe führten. Bei gleichmäßigem Tritt erreichten wir das Naturfreundehaus das die versprochene Stärkung bereit halten sollte. Leider gab es heute nur Kuchen und so radelten wir noch ein Stück weiter zum "Ochsenbäckchen" wo das heiß ersehnte Schnitzel auf uns wartete.

Frisch gestärkt kurbelten wir die restlichen 200 hm zum Einstieg des nächsten Trails. Schützer an und los ging es. Die großen verblockten Steine erinnerten tatsächlich an die Gardasee-Trails und Stocker-Tours erfüllte unsere Erwartungen. Stefan schüttelte es mächtig durch da er mit etwas weniger Federweg unterwegs war. Der flowige Abschluß führte uns geradewegs wieder nach Forbach wo wir eine kleine Rast einlegten und uns unter einer Brücke am Ufer der Murg stärkten.

Dann kam der Dritte Aufstieg. Nochmal 650 hm. Puh. So langsam wurde es zäh. Lange gerade Rampen führten uns zur letzten Anhöhe des heutigen Tages, genannt: Toter Mann. Und ehrlich gesagt so weit war ich da nicht mehr von entfernt ;-) Aber jetzt hieß es nur noch eine leicht ansteigende Querung (alte Weinstraße) zurück zum Kaiser-Wilhelm-Turm zu bewältigen und dann die Belohnung: der letzte flowige, rasante Trail.

Wie sich herausstellte hatte es diese Querung in sich. Sehr schmal, ansteigend, verwurzelt, steinig und rechts und links meterhohes Gras. Die Passage forderte noch mal die letzten Kräfte.

Dann ging es schnell. Die Dämmerung setzte ganz langsam ein und wir erreichten das Auto gegen 19:30 Uhr, erschöpft und glücklich nach einem gelungenen Biker Tag. Über 70 km, 2.400 hm.


Love the ride. Toter Mann Toter Mann